=========== Biogramm ============
*Paul Ludwig Pichler wurde am 11.09.1871 in Stuttgart als Sohn v. Theodor P., zuletzt Oberamtmann in Urach, und Pauline geb. Seeger geboren. Er besuchte die Volksschule in Laupheim, dann die Lateinschulen ebenda, in Urach und Göppingen und von 1886 bis 1890 die Seminare in Schöntal und Urach, studierte 1890-1895 in Tübingen Theologie. 1899 wurde Pichler Vikar in Ravensburg, 1900 Pfarrverweser, 1903-1920 Pfarrer in Wiernsheim. 1920 Dekan in Knittlingen und 1934 zur Ruhe gesetzt. 1934 geriet er in Konflikt mit der NSDAP-Kreisleitung. Pichler starb am 23.10.1967 in Korntal. ledig Bem.: 1890/91 Einjährig-Freiwilliger in Tübingen, 1914 Sanitätsunteroffizier im Reservelazarett II in Heilbronn sowie 1915-1918 Divisionspfarrer der 58. Infanteriedivision. EK I u. II, FrO I mit Schwertern, Sächs. AlbrechtO mit Schwertern. Seine Ernennung nach Heumaden 1930 wurde auf Ansuchen zurückgezogen.
========== Bestandsgeschichte und -beschreibung ===========
Der Bestand enthält zwei Kriegstagebücher von Paul Paul Pichler aus dem Ersten Weltkrieg. Die beiden Kriegstagebücher wurden im Jahre 1968 vom Landeskirchlichen Archiv erworben.
========= Quellen und Literatur ================
LKAS, A 127, Nr. 1795 (Personalakte). Sigel, Christian: Das evangelische Württemberg. 2 Hauptteil: Generalmagisterbuch; Württembergische Kirchengeschichte online: https://www.wkgo.de/personen/suchedetail?sw=gnd:GNDPFB12280.
Heinrich Löber, 9. Dez. 2025 |