===== Lebensdaten der Nachlasser =====
Ludwig Wilhelm Heinrich Eck wurde am 02.04.1878 in Altona geboren. Seit dem 07.04.1893 war Luwig Eck preußischer Staatsbürger. Am 31.12.1914 wurde ihm die württembergische Staatsangehörigkeit verliehen. Am 29.05.1915 wurde Eck das Stuttgarter Gemeindebürgerrecht verliehen. Er war Jahre lang als Kirchengemeinderat in der Stuttgarter Markuskirche tätig und ab November 1911 Stadtmissionar der Evangelischen Gesellschaft in derselben Stadt. Außerdem war er 48 Jahre lang Diakon auf der Karlshöhe bei Ludwigsburg. Am 02.03.1946 verstarb Ludwig Eck in Stuttgart.
Ludwig Ecks Ehefrau Pauline Eck wurde am 31.08.1876 als Tochter des Waschmeisters Balthas Bitzer und Rosine geb. Ammann in Tailfingen im Kreis Balingen geboren. Sie heirateten am 09.03.1914 in Ludwigsburg. Als seine Gehilfin wirkte sie mit ihm 34 Jahre lang auf der Karlshöhe bei Ludwigsburg. Am 22.12.1967 verstarb sie in Leonberg.
Das einzige Kind des Paares war Ilse Dorothea Margarete Eck. Sie wurde am 31.03.1914 in Stuttgart geboren und besuchte ab 1921 das Evangelische Töchterinstitut in Stuttgart welches sie 1931 mit der Mittleren Reife verließ. Im Jahr 1935 machte sie das Staatsexamen und wurde staatlich anerkannte Krankenpflegerin. Von 1937 bis 1940 war Ilse Eck Sprechstundenschwester. Danach war sie bis 1945 in verschiedenen Lazaretten als Assistenzschreiberin tätig, unter anderem in Tuttlingen. Im Jahr 1945 kam sie aus familiären Gründen nach Stuttgart zurück und arbeitete ab 1946 wiederum als Sprechstundenschwester. Ilse Eck verstarb am 02.07.1999 in Leonberg.
===== Bestandsgeschichte =====
Der Bestand mit Unterlagen der Familie des Stuttgarter Stadtmissionars Ludwig Eck wurde vom Nachlasspfleger im Juni 2000 dem Landeskirchlichen Archiv übergeben (Zugang 2000-4). Im April 2017 wurde der Bestand von Marilena Gehrung im Rahmen eines Archivpraktikums geordnet und auf Bestandsebene verzeichnet. Der Bestand wurde im Juli 2026 von dem Praktikanten Jonas Pflieger, Student in Tübingen, nachverzeichnet und in diesem Zusammenhang neubearbeitet. D 79 hat einen Umfang von 0,1 lfm. und 14 Akten und umfasst eine Laufzeit von 1833-1949, 1991.
===== Literatur =====
Festschriften: Fünfundzwanzig Jahre Markuskirche, Gläser, Stuttgart, 1933. 1. Evangelisches Pfarramt (Hg.) 50 Jahre Markuskirche, 1958. Kirchengemeinderat der Markusgemeinde (Hg.): 75 Jahrre Markuskirche. Stuttgart 1983. |